Siebdruckerei München Tampondruck                                 Siebdruck - Runddruck Körperdruck Textildruck

                              Formteiledruck Hanna Kroll GmbH seit 1959

Siebdruck


Der Siebdruck ist ein Druckverfahren, bei dem die Farbe mit einer Gummirakel 
durch ein feines Gewebe gedrückt wird. An Stellen, an denen keine Farbe gedruckt 
werden soll, werden die Maschenöffnungen des Gewebes durch eine Schablone 
farbundurchlässig gemacht.

Mit dem Siebdruck kann man einen sehr hohen Farbauftrag erzielen, wodurch die Brillanz der Farben besonders gut zur Geltung kommt. Im Gegenzug kann man im Siebdruck sehr feine Details drucken. Auch transparente Flächen oder leitfähige Farben sind möglich. Wir bieten in jedem Fall ein hohes Maß an Flexibilität.

 Im Siebdruck ist es möglich, verschiedenste Materialien und Oberflächen zu bedrucken:

  • runde Formen, wie Flaschen, Dosen, Rohre, usw.  - siehe Runddruck
  • Flache, wie Folien, Acrylplatten, Glasscheiben usw.  - siehe Flachdruck
  • Gehäuse, Frontrahmen, Werbeartikel, Formteile aus Metall, Kunststoff usw.


3 Schritte zum perfekten Siebdruck:

Das Sieb:

Es besteht meistens aus einem mit Polyestergewebe bespanntem Aluminiumrahmen. Je nach Anforderung, gibt es grobe Gewebe (z.B. für den Textildruck) oder feinere Gewebe für den detailgetreuen Druck (feine Linien oder Rasterdruck). Auf dieses Sieb wird eine UV-härtende Kopierschicht mittels passendender Beschichtungsrinne aufgezogen. Das beschichtete Sieb kommt zum trocknen für mindestens 30 Minuten in den Trockenschrank.

Der Film:

Mit einem Laserbelichter und einem Mattfilm können wir unsere Filme Hausintern belichten. Die Daten werden in unserer Grafikabteilung druckfertig erstellt und an den Laserbelichter geschickt. Nach dem Belichten des Films, muss dieser durch das Entwicklergerät, wo er erst durch ein Entwicklerbad, anschließend durch ein Fixiererbad gezogen und zum Schluss mit Wasser gesäubert wird. Die Druckvorlage ist nun schwarz auf dem Film sichtbar.

Das Sieb kopieren:

Der Film wird hierbei seitenverkehrt auf die Druckseite des Siebes gelegt. Anschließend legt man das Sieb in den Ansaugrahmen, der dieses mittels Vakuum an die Glasscheibe drückt. Je nach Eigenschaft des Gewebes wird nun die Anzahl der Takte eingestellt bzw. das Sieb mit dem UV-Licht belichtet. Am Ende des Vorgangs wird das Sieb mit Wasser ausgespritzt. Alles was auf dem Film schwarz war und gedruckt werden soll, löst sich jetzt aus dem Sieb heraus. Der Rest wurde durch das UV-Licht gehärtet und dient jetzt als Schablone. Am Ende muss man kleine Löcher etc. die nachher nicht mitgedruckt werden dürfen mit einem Siebfüller abdecken.

Jetzt kann man mit dem Sieb so lange drucken, bis erste Schichtteile ausbrechen. Normalerweise passiert dies nach 10.000 – 50.000 Druckgängen.

Jedes Sieb kann nach vollendetem Druck wieder entschichtet und neu beschichtet werden, bis das Gewebe irgendwann reißt, Löcher bekommt oder zu viele „Geisterbilder“ aufweist.